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Cafes und Gasthäuser
Einer der Hauptstützpunkte des gesellschaftlichen Lebens der
Zeit um 1900 waren die Wiener Gast- und Kaffeehäuser.
Es gab viele bekannte Restaurants und Hotels darunter das
Hotel „Imperial“, „Hotel Metropol“ und einige andere.
Das vornehmste Restaurant befand sich allerdings im Hotel
„Sacher“. Es galt schließlich nicht nur als besonders
vornehm, wenn man im Sacher speiste, denn was man hier
vorgesetzt bekam, galt tatsächlich als das beste Essen der
Welt. Nach dem Untergang der Monarchie kamen auch über das
Hotel „Sacher“ schwere Zeiten. Doch gerade Frau Sacher, deren
Mann jung verstarb, verstand es sie zu bewältigen.
Die Kaffeehäuser waren ähnliche Treffpunkte der Gesellschaft.
Die impressionistische Dichtung des "Jungen Wien" löste sich
bewußt vom Naturalismus. Die Vertreter dieser
Dichtungsgattung, junge Wiener Literaten, trafen sich im Café Griensteindl und im
Café Central. Sie versuchten die
subjektive Wahrnehmung der Welt mit rasch hingeworfenen
literarischen Kurzformen festzuhalten.