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Die Juden Wiens um 1900


Jude

Im Gegensatz zu anderen Kirche z.B. dem Stephansdom sind die Synagogen eher einfach gebaut. Darunter versteht man, daß sie nicht so prunkvoll waren wie hauptsächlich die katholischen Kirchen. Wenn Sie mehr Information über die Architektur der Juden haben klicken Sie HIER. Die Juden , die - der Anziehung von Chancen, Vorteilen und Möglichkeiten folgend - mit der tschechischen, ungarischen oder galizischen Zuwanderungswelle in Wien anlangten, rekrutierten sich aus den unterschiedlichsten wirtschaftlichen, kulturellen und religiösen Milieus. Natürlich brachten sie auch verschiedene Erwartung an das städtische Leben und vor allem an Wien mit. Ihre Erwartungen wurden zum Teil erfüllt, in manch entscheidenter Hinsicht aber bitter enttäuscht. Wien wirkte wie ein Magnet auf weite Kreise der jüdischen Bevölkerung genoß es doch sogar bei traditionellen Gemeinden hohes Ansehen. Einer der großen Anziehungspunkte, vor allem für assimilationswillige Juden, bestand darin, daß Wien die letzte Bastion der deutschen Kultur im südlichen Mitteleuropa war. Im Leben der Juden spielte die Bildung eine große Rolle. Sie waren mehr im geistigen bzw. händlerischen Sektor zu finden, weniger im technischen.

Und weiter gehts nun zum Stephansdom

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