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Die Zweite Hochquellenwasserleitung

Die Erste Hochquellenwasserleitung wurde am 24. Oktober 1873 vor dem Hochstrahlbrunnen auf dem Schwarzenberg in Wien vom damaligen Bürgermeister Cajetan Felder feierlich in Betrieb genommen. Der Brunnen ist eine Stiftung des Bauunternehmers der Wasserleitung, Gabrielli, und ist mit einem Kostenaufwand von 200000 Kronen errichtet worden.
Durch das Anwachsen der Stadt Wien war die Wasserversorgung in den 60er Jahren nicht ausreichend. Cajetan Felder, damals noch stellvertretender Bürgermeister, setzte sich für den Bau einer Wasserleitung ein, die das Hochquellenwasser vom Fuß des Schneeberges nach Wien bringen sollte.

Am 1. Mai 1865 schenkte der Kaiser Franz Joseph I. Wien die an der Südwestseite des Schneeberges entspringende Quelle (den "Kaiserbrunnen"). Am 21. Mai begannen mit einem feierlichen Spatenstich des Kaisers die Bauarbeiten der Zweiten Hochquellenwasserleitung beim Reservoir am Rosenhügel.
Die zweite Hochquellwasserleitung Wiens wird am 62. Jahrestag (1910) des Regierungsantritts von Kaiser Franz Joseph I. eingeweiht. Der Bau wurde initiiert vom verstorbenen Bürgermeister Karl Lueger. Die Kapazität beträgt 400 Millionen Liter pro Tag.

Quelle: Chronik des 20. Jahrhunderts und Die Chronik Österreichs



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